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Mein schönstes Ferienerlebnis ;-)............... (Gelesen: 12616 mal)
willi
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Antwort #15 - 09.01.08 um 16:37:02
 
Der nächste Tag versprach wieder frischen Wind unterm Helm. Zusammen mit Guddi, einen netten Reisegefährtin aus´m Pott und Reini von overcross (http://overcross.de/motorrad-touren/kambodscha/191_242.html) einem erfahrenen Motguide hatte ich mich zu einer Fahrt an die Südküste verabredet.

Während ich auf die beiden im Capitol Guesthaus wartete, leistete mir eine Khmer Familie Gesellschaft beim Frühstück.

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Auch mein Lieblingssonnenbrillenmesserfeuerzeugverkäufer (wer weiß, was der sonst noch alles in seiner Kiste hatte) hatte mich als Opfer auserkohren und schwänzelte ununterbrochen um meinen Tisch.

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Endlich tauchten die Beiden in voller Montour auf und nach einem letzten Kaffee ging es auf die Piste.

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Schon nach wenigen Kilometern auf der RN 4 war Schluss mit Lustig, die Strasse war wegen einer Militärkolonne gesperrt und wir durften so ca. ne halbe Stunde in der prallen Sonne braten.

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Wir verließen hinter dem Airport die Hauptstrasse und schlugen uns östlich Richtung Kampot durch die grünen Reisfelder.

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Meine Platzwunde am Kopf hatte sich durch die Schwitzerei unter dem Helm entzündet und wurde von Reini fachmännisch behandelt.

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Sehr zum Erstaunen und zur Belustigung der herbeigeeilten Kindern.

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willi
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Beiträge: 159
Antwort #16 - 10.01.08 um 11:48:20
 
Nach einigen Zwischenstops erreichten wir am Abend Kampot. Ich persönlich finde die Zwischenstops sind das Salz in der Suppe bei so einer Tour. Vor allem, wenn man etwas abseits der Hauptstrassen unterwegs ist, sorgt so ein Stop immer für einen kleinen bis mittleren Menschen- bzw. Kinderauflauf. Klar, wenn 3 Enduros mit verkleideten Menschen und entsprechendem Sound in einem Dorf Halt machen, das ist schon interessanter als immer nur Hühner, Hunde und Schweine.

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Auch das Tanken ist immer wieder ein Erlebnis.

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Hier noch eine kleine Auswahl an Transportmöglichkeiten

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Und immer wieder Kinder, Kinder, Kinder..............

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Wir checkten im Longvilla Guesthouse ein, einem ruhigen Platz um den Abend zu genießen.

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Bei einem leckeren Essen spülten wir uns den Staub des Tages mit einigen Bieren herunter. Guddi hatte sich mit der Hauskatze angefreundet.

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Ehe wir uns zur wohlverdienten Ruhe begaben, machten wir noch einen kleinen Ausflug zum Nachtmarkt. Hier werden eisgekühlte Fruchtshakes und leckere süße Speisen angeboten.

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willi
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Antwort #17 - 14.01.08 um 14:09:04
 
Die wohlverdiente Nachtruhe war auch angebracht, sollte es am nächsten Tag doch zum Bokor Hill hinauf gehen. Der Bokor Hill ist ein 1080m hoher Berg im Bokor Nationalpark. Oben ist eine von den Franzosen 1922 gegründete Siedlung, die aber Heute bis auf die Rangerstation unbewohnt ist.

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Rangerstation

Nach einem ausgiebigem Frühstück folgte ein letzter Check der Motorräder

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ehe wir uns auf den Weg machten. Nach ca. 7 km geht es von der Haupstrasse ab, man passiert das Kassenhäuschen, drückt 10$ Eintritt ab und vor einem liegt eine der wohl malerichsten Strecken Kambodschas. (so steht es jedenfalls im Reiseführer)

Die Wahrheit:

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30km durch den Dschungel lagen vor uns, es war sehr heiß und der Schweiß floß in Strömen unter den sicheren Klamotten. Nicht nur ich genoss auch die Pausen.

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Wir ließen uns Zeit, um auch die schönen Dinge der Strecke genießen zu können,

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auch die wirklich Schönen

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Erschöpft aber glücklich kamen wir nach gut 2 Stunden Fahrzeit auf dem Plateau an.

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Die verlassenen Gebäude, besonders das alte Casino wirken gespenstisch.

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willi
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Beiträge: 159
Antwort #18 - 20.01.08 um 09:30:29
 
Nun war ich also wieder einmal in Sihanouville gelandet. Ein Hotel für 10$ war schnell am der Bushalte gefunden. Ein schönes, sauberes Zimmer mit AC und überaus freundlichem Service.

Blick zum Busbahnhof und  rauf in die Berge

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Zum Frühstück musste man einige Häuser weiter gehen, auch kein Problem bei so einem Agebot.

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Die Stadt selbst ist sehr weitläufig, im wahrsten Sinne des Wortes, und zu Fuß nicht wirklich zu Erkunden.  Ich beschränkte mich auf einen Besuch der Weather Station um am Nachmittag ein kühles Bier zu Trinken und war zu ersten Mal im Snakehouse.

Hier hat sich ein reicher Russe seinen Traum von einem Privatzoo erfüllt. Man sitzt in bequemen Korbsesseln inmitten von Schlangen, Vögeln und Krokodilen.

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Die Preise für Getränke und für ein wirklich gutes Essen sind allerdings etwas höher als in den sonstigen Lokalitäten der Stadt, aber irgendwie muss der gute Mann ja seine Autos finanzieren

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Davon hat er mindestens 2, überhaupt habe ich noch nirgends so viele Hummers gesehen wie in Sihanoukville.

Meine Hauptbeschäftigung lag aber in dem faulen Herumliegen in den Strandbars. Hier hat man Gelegenheit, bei meist guter Hintergrundmusik dem Strandleben zuzuschauen, mal hier nen Eiskaffee, mal dort ein Bierchen. Zwischendurch mal leckere Garnelen oder sonstiges Gegrilltes, das von den emsigen Verkäferinnen permanent angeboten wird.

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Auch für die ökologische Resteverwertung war gesorgt.

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willi
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Antwort #19 - 30.01.08 um 14:35:55
 
Meinen letzten Abend in Sihanoukville verbrachte ich im Freedom Hotel. Stefan, der Chef, ein uriger Bayer hatte für eine besondere Atraktion gesorgt. Auf der Strasse war ein riesiges Festzelt aufgebaut und es wurde3 Tage Oktoberfest gefeiert. Eingehüllt von blau-weißen Fahnen saß man bei original bayrischer Musik und konnte bei Spanferkel, Weißwurst und Bier die Gaudi genießen.

Unterbrochen von zahlreichen "eins, zwei, gsuffa" (in Köln würde man wohl sagen: drink doch ene met ) gab es einige Darbietungen, unter anderem natürlich ein Humpen-Wetttrinken

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Auch die Damen durften an einem seperaten Wettbewerb teinehmen, allerdings nur mit 0,2 l Gläsern. Hier noch die Siegerinnen des Wettbewerbes

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Die Stimmung im Zelt war sehr gut, so hatte ich mir den Weg nach München schon einmal gespart.

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Nach einem ausgedehnten Katerfrühstück packte ich meine sieben Sachen und machte mich auf den 240km langen Weg nach Phnom Penh.

Es wäre wohl kein krönender Abschluss gewesen, wenn das so ohne weiteres geklappt hätte. Schon nach 100km gab meine Maschine erneut den Geist auf. Schnell waren wieder einige freundliche Helfer zur Stelle und boten mir einen Reperaturservice an. Dankend lehnte ich ab, hatte ich doch aus dem letzten Vorfall gelernt.

Nach nur 5 Minuten Wartezeit hielt ein vollgepackter Minibus und bot mir für 50$ eine Mitfahrgelegenheit an. Der Preis erschien mir allerdings recht hoch und so wartete ich lieber auf den nächsten freundlichen Driver, hier war der Preis dann auch nur 15$.

Die Heckklappe wurde geöffnet, zwei Bretter herausgezogen und mit vereinten Kräften wurde mein Moped fachgerecht Verstaut.

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Dieses Schild kam dann für mich irgendwie zu spät.

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So endete meine Kambodscha-Tortour ohne nennenswerte körperliche Schäden,
frei nach dem kölschen Motto:

et hätt noch immer joot jejange
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feiwel30
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Antwort #20 - 25.04.08 um 14:52:02
 
hallo willi,

hatte nun endlich mal zeit mir deinen beitrag richtig anzuschauen und durch zu lesen. recht herzlichen dank das du auch bildchen von mir reingetan hast! hab mich darüber riesig gefreut!

nur ein sag ich dir: "meine moppeds hätte ch nicht von den jungs so verladen lassen!  Laut lachend !" da wäre ich wieder durchgedreht...alles amateure!!! aber ich höre ja immer wieder..."they got exspirience with this....!  Ärgerlich " they know nothing!!!

cu in kambodscha irgendwann mal wieder!!!
LG Reini
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