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Reisebericht Dezember 2006 Teil 1 06.12. - 11.12. (Gelesen: 3025 mal)
cumido
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Beiträge: 25
17.03.07 um 18:53:23
 
Mittwoch 06.12.06
07:00 Abflug Phnom Penh - 08:10 Ankunft PP
Flug und Ankunft ohne Probleme. Für das e-visa gibt es direkt einen Schalter für die Einreiseformalitäten. Ein Anstellen bei den VISA-Erwerbern ist nicht erforderlich. Geldtausch ging problemlos. Der Kurs war unwesentlich geringer als in der Stadt. Mit dem Motorradtaxi z. OK-Guesthouse (2 $). Zimmer dort für 4 €

Donnerstag 07.12.06 (Tagestour)
Phnom Udong,
Anfahrt mit Tuk-TuK 1 ½ Std., 15 $, sehr sehenswert, gepflegte Anlage, wunderschöner Blick über die Reisfelder, sehr schönes buddhistisches Zentrum im Aufbau, am Fuß des Berges, Besuch der umliegenden drei Hügel mit Buddhastatuen und Tempeln, Rückfahrt bis Dorf Prek Kdam: Übersetzen mit Fähre für 1500 Riel (2 Pers., 1 TukTuk), Fahrt vorbei an Silberschmieden, Rückfahrt über Prek Kolam Thnai Keng n. PP (ca. 75 km).

Freitag 08.12.06
Phnom Chisor,
Anfahrt mit dem Tuk Tuk ca. 2 Std. zum Schluß führt die Fahrt über einen äußerst holprigen Landweg, Aufstieg über 300 Stufen auf den Berg, Besichtigung der neuen Tempel, auf dem Plateau befindet sich ein alter Tempel aus dem 11. Jahrhundert, sehenswerte Steinmetzarbeiten, sehr schöner Ausblick über die Reisfelder bis nach Vietnam,
Rückfahrt zum Tonle Bati, Freizeitgebiet der Kambodschaner. Hier gibt es einen historischen Tempel namens Ta Prohm und auf dem Klostergelände eine Sandsteinsäule (Yeay Peau) mit einem Goldenen Buddha, Rückfahrt PP. Für die Besichtigung wird ein Eintrittsgeld erhoben. Darin enthalten ist ein Getränkegutschein, der  im Seerestaurant eingelöst werden kann.

Samstag 09.12.06
Zugfahrt nach Battambang
06.00 Fahrt zum Bahnhof, Ticketkauf (22.000 KHR –ca. 5 $) Fahrt dauert letztlich 20, statt 12 Stunden, Reparatur am Achslager war erforderlich. Abdeckung bestand aus einem 2 cm dicken Holzbrett, das verloren ging, so daß das Öl ausfloß. Der Waggon wurde dann ausgekoppelt. Ab 18.30 h erfolgte die Zugfahrt im Dunkeln. Ankunft in Battambang am 10.12., 02.00 h. Kein Mensch weit und breit. Also zu Fuß zum Hotel. Treffe bald auf einen Mopedfahrer der mich zum Royal-Hotel fährt. Leider kein Zimmer frei. Weiterfahrt zum Starhotel. Sehr schönes sauberes Zimmer für 8 $. In  der Ankunftsnacht gabs noch warmes Wasser.
Die Mitreisenden waren freundlich und neugierig. Ich musste auf Englisch und Französisch erklären woher ich komme und wohin ich will. Einige wollen etwas geschenkt haben. U.a. Batterien und den Reiseführer. Lehne höflich ab. Das Verhalten wird aber nicht unfreundlicher.

Das STAR-HOTEL ist m.E. empfehlenswert. Sehr saubere geräumige Zimmer. Der Inhaber und die Angestellten sind sehr freundlich und bemühen sich alle Wünsche sehr schnell zu erfüllen. Die Email-Adresse lautet: royalasiahotelbb@yahoo.com . Zu finden ist es auf der Web-Seite www.asrhotel.com
Tel.: (855) 53 952 523, Fax: (855) 53 952 522, Handphone: (855) 16 912 034, (855) 16 944 955, (855) 12 894 862.

Sonntag 10.12.06
Battambang
Die Reception vermittelt mir Mr. TinTin, Email.: tintinincambodia@yahoo.co.uk, der mich am Star-Hotel, wo ich erst frühstücke abholt. Mr. Tin liest auch regelmäßig seine Emails, wie ich zwischenzeitlich feststellen konnte

Unser Tagesplan führt uns zum:
Phnom Sampou – Laan Kirirum, den benachbarten Killing Fields und zum Prasat Banan, einem historischen Tempel, Bambootrain

Wir besuchen erst die Höhlen, wo die Roten Khmer ihre Landsleute töteten. Über einen  Rundweg erreichen wir den Gipfel vom Phnom Sampou. Sehr schöne Pagoden (Stupas) und sehr schöne Aussicht über die Umgebung. 
Anfahrt erfolgte über Landstraßen und Dorfwege. Sehr schöne Einblicke in das dörfliche Leben und die Landschaft.
Weiter ging es zum Prasat Banan, sehenswerter Bergtempel aus dem 11. Jahrhundert,. Der sowohl hinduistische als buddhistische Elemente aufweist (Steinmetzarbeiten), wenig Besucher.
Rückfahrt Richtung Battambang u.a. am Sangher-Fluß vorbei, durch die Dörfer, vorbei an einem Ruheplatz von Flughunden zum Bamboo-Train. Kleine fahrbare Plattform mit Eisenbahnachsen, die über einen Treibriemen mit einem kleinen Motor verbunden sind.
Die Fahrt ist rasant. Die Schienen krumm und schief, gehörige Schläge, kein Wunder daß der Zug nur 15 – 20 km/h fahren kann. Nach 15 Minuten verlassen wir den Bambootrain und fahren mit dem Motorrad zurück nach Battambang. Mr. TinTin bringt mich zum StarHotel zurück und wir verabreden uns für den folgenden Tag zu 08.30 h.

Montag 11.12.06
Battambang

Heute geht es wiederum durch die Dörfer zur Fish Factory, zum Wat Ek und zum Stausee Kamping Poi.
Bei der Fahrt zur Fish Factory treffen wir auf Boule spielende Khmer, auf einen Schmied. Die Fish Factory produziert eine salzige Fischpaste, die als Fischersatz dient und zu Reis gegessen wird.
Weiterfahrt zum Wat Ek. Der historische Tempel wurde unter Pol Pot zerstört und das Gestein für den Bau eines Dammes benutzt, der aber nur 2 Monate hielt. Im "neuen" Tempel sind sehr schöne Wandmalereien vorhanden, die die Lebensgeschichte und Entwicklung Buddhas illustrieren. Mr. TinTin erklärt sehr ausführlich. Auf dem Gelände der beiden Tempel befindet sich ein ca.  10 m hoher sitzender Buddha. Sein Bau wurde durch Provinzbeamte genehmigt. Leider wurde übersehen, daß auf historischen Tempelgeländen nicht neu gebaut werden darf. Also wurde durch das Gericht entschieden der Buddha ist abzureißen. Jedoch ist es Buddhisten nicht gestattet religiöse Bauten abzureißen. Also steht er heute noch.
Die Fahrt zum Kamping Poi ist lang und staubig. Kopfbedeckung und Mundschutz sind angeraten.
Der Damm des Stausees wurde mit bloßen Händen durch zwangsevakuierte Städter unter Pol Pot gebaut. Letztlich nicht vollendet. Heute dient er u.a. als Erholungsgebiet. Wir bleiben zwei Stunden. Nach Ende der Fahrt wandere ich noch etwas durch Battambang. Leider fehlt mir ein halber Tag. Es ist genau die Zeit, die die Zugfahrt zusätzlich beanspruchte.

Nach Abschluß der Fahrten verabschiede ich bei Mr. TinTin. Mr. Tin Tin ist ein sehr zuverlässiger gebildeter Führer, der mir nicht nur die Umgebung von Battambang gezeigt hat sondern auch über politische und gesellschaftspolitische Verhältnisse berichtete. Er selber wurde während der Zeit der Roten Khmer von Phnom Penh mit seiner Familie nach Battambang deportiert und verlor zahlreiche Verwandte.
Seine Email-Adresse lautet: tintinincambodia@yahoo.co.uk, Tel.: 092531360


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cumido
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Antwort #1 - 17.03.07 um 18:58:38
 
Dienstag 12.12.06
Fahrt v. Battambang nach Siem Reap

Auschecken aus dem Star-Hotel. Ich bekomme ein Halstuch geschenkt. Das Bootsticket wird mir übergeben und nach dem Bezahlen werde ich zur Bootsanlegestelle gefahren um mit dem Boot nach Siem Reap zu fahren. Die Fahrt beginnt gegen 07.00 h und dauert ca. 8 Stunden. Anders als auf der Fahrt nach PP führt die Bootsfahrt dicht an den Dörfern vorbei, so daß man kurze Einblicke in das morgendliche Dorfleben gewinnen kann. Die Flusslandschaft wandelt sich dann, der Fluß wird breiter, die Dörfer werden weniger. Ungefähr nach 4 Stunden machen wir eine Pause und legen an einem Hausboot an, in dem sich neben dem Krämerladen auch das Restaurant befindet. Nach der Pause geht es weiter in Richtung Siem Reap. Der Kapitän scheint seine Route und im Kopf zu haben, erkennbare Landmarken gibt es für mich nicht. Trotzdem findet er seinen Weg durch kleine Kanäle die die Mangrovenwälder durchziehen. Teilweise setzt das Boot auf dem Grund auf, kann seine Fahrt aber ohne Unterstützung der Insassen fortsetzen. Die Fahrt führt vorbei an schwimmenden Dörfern, chinesischen Fischernetzen. Wenn Passagiere das Boot verlassen wollen, wird ein Hausboot angesteuert, der Passagier steigt aus und kurz darauf kommt ein Sampan, mit dem man zu seinem Hausboot weiterfahren kann. Ca 2 Stunden vor Ende der Fahrt erreichen wir den Tonle Sap See. Auch hier findet der Kapitän ohne Schwierigkeiten seine Route und fährt sicher an der Unterwasser stehenden Vegetation vorbei. Zwischen 14.00 und 15.00 h legen wir am Hafen an.
Die Fahrt von Battambang nach SR ist für mich weitem beeindruckender als die von PP nach SR.
Ich wohne in der Queenvilla für 6 $, warmes Wasser ist nicht dabei. Dafür gibt es jedoch Fahrräder und ein Frühstück gratis.

Für meine Fahrten um Siem Reap folge ich einem Vorschlag aus dem Forum und verabrede mich per Telefon  mit dem Tuktukfahrer,: Mao Sopheak: Handynr: +855-0-127 52 135, email: maosopheak004@yahoo.com
Wir treffen uns am Restaurant IVY in der Nähe vom alten Markt. Er ist 10 $ billiger und freut sich, daß das Geschäft zu stande kommt. Wir verabreden, daß wir am Mittwoch mit dem Tuk Tuk nach Beng Mealea (25 $) fahren werden. Am Donnerstag fahren wir dann zum  Phnom Kulen, Kbal Spean und Banteay Srey und Angkor (20 $).

Mittwoch 13.12.06
Siem Reap

Um 07.30 treffe ich mit MAO unweit vom Hotel und wir fahren mit dem Tuk Tuk zum Beng Mealea.
  Beng Mealea
Die Tempelanlage, die in der Größe fast Angkor Wat gleichkommt, wurde im 12. Jh. n. Ch. unter Suryavarman II (1112 - 52) errichtet. Die Tempelanlage liegt ca. 80 km von Siem Reap entfernt. Dieser Tempel liegt 60 km von Siem Reap entfernt. Es ist ein Ort abseits des Massentourismus. Das Tempelareal ist ca. 1km² groß und noch völlig von Vegetation überwuchert. Das macht ihn zu einem optisch interessanten Ziel. Er diente deshalb auch schon als Filmkulisse. Die Fahrt mit dem Tuk Tuk dauert ca. 2 Stunden. Das Angkor-Ticket ist nicht notwendig. Es ist eine Extra-Gebühr von $US 5 fällig. Seit 2005 ist die Straße aufgrund privater Baumassnahmen in sehr gutem Zustand. Bei unserer Ankunft ertönt der Lärm von Kettensägen. Man ist dabei zumindest am Haupteingang die Vegetation zu beseitigen, die den Tempel überwuchert. Die Tempelmauern als auch die Tempelbauten sind weitestgehend eingestürzt. Der Zugang erfolgt über gezimmerte Holztreppen und –wege. Man kann ungehindert und unbeaufsichtigt über alle möglichen Mauern und Steine klettern. Wenn man ausrutscht, sich was bricht, würde es keiner mitbekommen. In den Morgenstunden sind wenig andere Besucher vorhanden, so daß ich den Eindruck habe allein zu sein. Ich erkunde das Tempelareal. Dabei komme ich mir teilweise wie auf einer Expedition vor. Wurzeln überall, "Erstbesteigungen" der Trümmer. Vom Nordeingang erreiche ich einen kleinen Fluß. Ich hoffe auf Steinmetzarbeiten im Ufergestein. Aber weit gefehlt. Nach ca. 3 Stunden Tempeltour und Mönchsfotos fahren wir wieder zurück. MAO zeigt mir Heuschreckenfallen. Es handelt sich um große weiße Plastikfolien, die nachts mit Neonröhren beleuchtet werden. Am Fuß der Folie steht eine Wanne, die ca. 10 cm mit Wasser gefüllt ist. Die Heuschrecken werden durch das Licht an gezogen, fliegen gegen die Folie, rutschen ab und fallen in die Wasserwanne. Dort werden sie gesammelt, dann der Flügel beraubt, geröstet und als Delikatesse verkauft. Bei einem Stop erklärt er mir, daß für die Fahrt zum Phnom Kulen das Angkor-Ticket und ein Sonderticket erforderlich sind. Beide Tickets sollen 20 $ kosten. Der Preis des Angkor-Tickets ist fix. Für das andere Ticket bittet er um Vorkasse. Wir verabreden uns unweit der Queenvilla für den Donnerstag 07.00 h. Die Fahrt wird mit dem Motorrad erfolgen. Dazu muß er die TukTuk-Kupplung abbauen und andere Ritzel aufziehen, damit die Kraftübertragung eine andere ist. Ich gebe ihm das vereinbarte Geld für die Fahrt und das Ticket.
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cumido
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Antwort #2 - 17.03.07 um 19:03:31
 
Donnerstag 14.12.06
Siem Reap
Um 07.30 h treffe ich mich wieder mit dem Fahrer. MAO  gibt mir den „Voucher“ für das „Bergticket“ Wir fahren dann zum Haupteingang von Angkor, wo ich ein Tagesticket kaufe. Dann geht es weiter in Richtung Banteay Srei und dann biegen wir rechts Richtung Phnom Kulen ab. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden. Am Fuß des Berges muß ich die Tickets vorzeigen bzw. den Voucher gegen das Ticket tauschen. Danach geht es stetig bergan. Ca. 1 Stunde.

Phnom Kulen
Hier steht die Wiege der Angkor-Kultur. Später wurde die Hauptstadt nach Roluos verlegt, danach in das bekannte Angkor-Areal. Der Phnom Kulen ist ca. 50km von Siem Reap entfernt und einer der heiligsten Orte der Khmer. Das Areal am Wasserfall ist ein bei den Einheimischen beliebtes Ausflugsziel. Besonders am Wochenende machen viele Einheimische dort ein Picknick. Baden ist am Wasserfall möglich. Es gibt im Flussbett zahlreiche Steinmetzarbeiten, Lingas, Vishnu und Lakshmi. Der Vishnu ist leider nicht zu erkennen, da das Wasser zu hoch steht. Hier wäre ein Besuch zur Trockenzeit besser. Weiterhin gibt es eine heilige Quelle und einen auf einem 18 m hohen Felsen liegenden Buddha. Ein junger Mann CHAM RONG führt mich durch das Areal erklärt und zeigt mir die Sehenswürdigkeiten. Wir laufen dann über einen Rundweg. Die Felsnischen sind leer. Der junge Mann erklärt mir, daß die Roten Khmer vieles zerstört und verkauft haben.
Cham Rong erwies sich als sachkundiger Führer. Er hat leider kein Telefon und auch keine Emailadresse ist aber über MAO erreichbar.
Wir fahren dann zurück um unser nächstes Ziel den KBAL SPEAN aufzusuchen. Die Fahrt dorthin führt durch Reis- und Maisfelder. Die Wege sind sandig und staubig.
Kbal Spean
Der Fluss liegt etwa 50 km nordwestlich von Siem Reap. Im dem spektakulären Flussbett im Dschungel befinden sich jede Menge Reliefs von Hindu-Heiligen. Der Fluß der 1000 Lingas. Das ist keine Tempelanlage. Hier wurden 1000 Lingas in das Flussbett gemeißelt. Man kann den Besuch mit dem Phnom Kulen und Banteay Srei verbinden. Für alle drei Anlagen braucht man einen Tag. Am Eingang von KBAL SPEAN befinden sich Essensstände. Von hieraus aus ist es ein ca. 45 Minuten langer Fußmarsch bergauf durch den Wald bis zum Fluß. Der Weg zum Fluß ist leicht erkennbar. Ein Führer ist nicht unbedingt erforderlich, da sich alle Steinmetzarbeiten im Flussbett befinden.  Am Eingang muß das Angkor-Ticket vorgezeigt werden. Der Eingang schließt um 15.00 h. Man kommt dann auch nicht ungesehen vorbei, da dort der Zugang von Museumswächtern beaufsichtigt wird.
Ich war kurz nach 14.00 h am Eingang und wurde gebeten um 15.00 h wieder herauszukommen. Das akademische Viertel ist jedoch immer drin.
Die Steinmetzarbeiten sind wunderschön. Im Nachmittagslicht sahen sie besonders eindrucksvoll aus und wurden vom Sonnenlicht beschienen. Morgens dürfte dies nicht der Fall sein.

Ich war ca. 1 ½ Stunden am Fluß. Danach fuhren wir zum Tempel Banteay Srey zurück. Hier gab es nur einen kurzen Zwischenstop.
Danach ging es weiter Richtung Angkor. Für den Sonnenuntergang hielten wir kurz an und genossen ihn. Zum Wat Angkor kamen wir erst gegen 18.00 h an. Es war bereits dunkel. Anders als im August gab es jetzt eine Sound u. Light Show (Eintritt 25 $). Ein Blick auf die Silhouette von Angkor war ohne Ticket nicht möglich. Zu erwerben waren keine mehr. Also beendete ich den Ausflug.

Freitag 15.12.06
Weiterfahrt nach Phnom Penh

Hierzu nahm ich den Bus. In Kampong Chom erfolgte ein Zwischenstopp. In PP wohnte ich im Royal Highness hinter dem Wat Ounalum. 10 $ mit warmem Wasser. Für die Weiterfahrt nach Sihanoukville kaufte ich ein 5 €-Ticket bei dem Busunternehmen Mekong. Das Büro befindet sich unweit der Anlegestelle für die Boote nach Siem Reap. Wer Lust und Zeit hat sollte in den Abendstunden das Olympiastadion besuchen. Hier finden sich zum Abend jede Menge Leute ein um sich mit Aerobic, Jogging, Judo, etc. fit zu halten. Ausländer sind dort so gut wie gar nicht zu finden, so daß der Eindruck recht ursprünglich scheint.

Samstag, 16.12.06
PP – Sihanoukville

Der Bus fährt gegen 07.00 h vom MEKONG-Büro an der Riverside zum Russey-Markt. Die Weiterfahrt erfolgt dann gegen 08.00 h in Richtung Sihanoukville. An Bord ist eine Stewardess, die einen Imbiss und Getränke verteilt.
In Sihanoukville wohne hier für eine Nacht im Molopur-GH für 10 $ mit warmem Wasser und Kabel-TV. Es ist sauber und liegt ca. 200 m vom Strand entfernt.

Sonntag, 17.12.07 – 23.12.06
Sihanoukville – Bangkok

Der Umzug in das Markara-GH entspringt einer persönlichen Laune. Das Zimmer kostet nur 6 $, ist aber auch einfacher als das Zimmer im Molopur-GH.

Bleibe bis zum 21.12.06 in PP und genieße Sonne Strand und Meer. Die Rückfahrt mit dem Busunternehmen NEAK KRORHORM kostet 3,5 $. In  PP wohne ich wieder im OK-Guesthouse.
Am 22.12.06 erfolgt der Rückflug mit Airasia nach Bangkok. Das Fluggepäck ist mit 18 Kilo 3 Kilo zu schwer. Die überzähligen Kilos soll ich im Handgepäck verstauen. Über Bangkok geht es dann am 23.12. zurück nach Deutschland.

Thailand

Am 05.12.06 hatte der König Geburtstag gleichzeitig feierte er in 2006 sein 60-jähriges Thronjubiläum. Viele Thais huldigten dem König, in dem sie gelbe Hemden in der Farbe des Königs trugen. Am Abend des 05.12.06 fanden offizielle Feiern am Sanam Luang statt. Tausende von Menschen brannten gelbe Kerzen ab und sangen zu Ehren des Königs Geburtstagslieder. Ein beeindruckendes Erlebnis.
Dieses Jahre wird er 80 Jahre alt. Diese runden Geburtstag wird man sicherlich entsprechend huldigen.
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