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Eindruecke Juni 2006 (Gelesen: 14276 mal)
Marco Gilsbach
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Beiträge: 2
29.06.06 um 11:22:27
 
Hallo Zusammen,
hier ein paar Eindruecke und Tips aus dem Juni 2006.
Wir haben die Route PoiPet-Siem Reap-Phnom Penh-Sianoukville-KhoKong-Trat gewaehlt. Hier ein Paar Tips:

Bangkok-Poipet
Oeffentlicher Bus zur Grenze funktioniert super. Guenstig und gut.
Abfahrt ab MoChit Bus Terminal. Fahzeit: ca. 4-5 Stunden

Grenze: Vorsicht, niemals Geld wechseln oder Tickets kaufen. Es wimmelt von Scammern und Taschendieben.

Bucht niemals den Touristenbus aus Bangkok. Ihr werdet zu 100% irgendwo betrogen.

An der Genze geht die Kambodschanische Abzockerei los. Wir wollten 20USD bezahlen, dies steht sogar angeschrieben. Als ich damit Zahlen wollte sagte der korrupte Beamte: no 1000 Bahnt. Als ich dies verneinte sagte er okay go Back Embassy and wait 3 Days.

Wir haben dann 1000 Baht bezahlt, leider.

Hinter der Grenze wartet ein shuttle der zur Bus Station faehrt.

Wir haben uns dort ein Taxi geteilt. Die 45USD ist es wert, bei drei Personen sind das so 12-13 Euro pro Person. Das ist in Ordnung wenn man schnell weiterkommen will. Die Fahrt war bequem und dauerte nur 3 Stunden.

Siem Reap.
Tip: Popular Guest House.
Zimmer mit AC 12$ fuer 2 Personen. Das ist gut und okay. Essen ist gut und guenstig.

Fuer die 3 Tage Angkor haben wir fuer das TukTuk 8$ pro Tag bezahlt. Fahrer war super nett.

Die Fahrt nach Pnomh Penh kostet 5$, leider haben wir im Guest House 9$ bezahlt.

In Pnomh Penh, achtung bei der der Ankunft. Ziemlicher Rush und Bus wird umringt... kann ich das Nice Guest House empfehlen. 8$ fuers Doppelzimmer und sehr sauber.

Fahrt nach Sianouk Ville kostet 15000 Riel, also ca. 4$.

Ich wuerde nie mehr nach Sianouk Ville fahren. Hier wird man nur abgezockt.

Wir wurden am Busbahnhof in Empfang genommen und zum GST Guesthouse gefahren. Sieht alles nach MafiaStrukturen aus. Irgenwie wird jeder neuankoemmling dorthingefahren.

Die Mototaxi fahrer zocken einen hier staendig ab, der Strand ist dreckig und die Leute unfreundlich. Von uns wollten die ernsthaft 3$ fuer eine Strandliege an diesem wirklich dreckigen Strand haben. echt unverschaemt.

Fahrt mit dem Bus nach Kho Kong war wirklich abenteuerlich und spannend.

Fazit: Angkor ein absoluter Traum. 3 Tage reichen fast nicht. Leute sind freundlich. Leider passen die ganzen 5 Sterne Hotels und die Korea Touristen ueberhaupt nicht in das Land.
Pnomh Penh: Abenteuerlich aber Spannend.
Shianouk Ville: Lohnt sich definitiv nicht.

Insgesamt sind Kambodschaner ziemlich Abzocker und die Mentalitaet ist Thailand ist eine ganz andere.

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DerFussi
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Beiträge: 818
Antwort #1 - 29.06.06 um 12:56:53
 
Ich habe noch ein paar Anmerkungen und Tipps zu deinen Erfahrungen.  Habe den Text aber unter einer anderen Rubrik verfaßt.
Grüße vom Fussi (Wikivoyage e.V. - Der Fussi)
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WanTi
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Beiträge: 297
Antwort #2 - 29.06.06 um 12:59:41
 
Meine Eindrücke vom Mai 2006 von Sihanoukville:

Von Abzocke habe ich in den 8 Tagen meines Aufenthaltes nicht viel gemerkt.

Am Busbahnhof warten natürlich diverse Motodops. Ich sage, wo ich hinmöchte und wurde selbstverständlich immer dort hingefahren und nirgendwo anders hin.
Moto-Abzocke? Ich habe fast immer 3000 Riel bezahlt, sogar für die 7 oder 8 Kilometer vom Ochheuteal Beach zum Victory Hill, Kurzstrecken im Allgemeinen 2000 Riel. Lediglich bei Nacht oder Regen war eine Fahrt selten für weniger als 1 Dollar oder 4000 Riel zu haben. Ich fand das in Ordnung bei einem derzeitigen Spritpreis von 4100 Riel pro Liter. Für andere mögen diese Preise vielleicht Abzocke sein.

Dreckiger Strand? Am Ochheuteal Beach wurde vom Personal der Bars abends jeder Müllkrümel aus dem Sand gesammelt, einschliesslich Kippen und der kleinen Tannenzapfen. Bei meinem ersten Aufenthalt in Sihanoukville vor etwa 10 Jahren war das noch anders, da waren die Strände leider noch sehr verdreckt, einzelne Bereiche in der Nähe des Hafens sind das auch leider noch heute.

Bei keinem meiner bisher 5 Strandurlaube in Sihanoukville wollte jemals jemand auch nur einen Riel für eine Strandliege kassieren, sofern man etwas trank oder verzehrte.

Ich habe eben überlegt, ob mir dort irgendwelche Unfreundlichkeit der Leute irgendwann aufgefallen ist - aber Fehlanzeige.
So sammelt eben jeder seine individuellen Eindrücke, sollte aber vermeiden diese zu verallgemeinern für ein Land oder einen Urlaubsort.

Es grüßt Klaus, der sich schon auf seine nächste Kambodscha Tour im Dezember freut und für den Sich Sihanoukville definitiv lohnt.
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DerFussi
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Beiträge: 818
Antwort #3 - 29.06.06 um 13:31:19
 
So habe meinen Text verfaßt und etwas zusammengetragen. Ihr findet es hier
Grüße vom Fussi (Wikivoyage e.V. - Der Fussi)
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Dara
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Antwort #4 - 29.06.06 um 21:55:23
 
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AsienHerbie
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Beiträge: 24
Antwort #5 - 30.06.06 um 01:16:20
 
Hallo, Marco,

ich kann WanTi und Dara nur Recht geben: keinesfalls darf man die Khmer generell als "Abzocker" diffamieren. Alle Erfahrungen zeigen, dass die Khmer in vielerlei Hinsicht um Jahre hinter der unrühmlichen Entwicklung der Thai zurückliegen. Volkswirtschaftliche Entwicklung und Freundlichkeit stehen -wie so oft in der Dritten Welt- umgekehrt proportional zueinander. Kurz: je reicher, desto trickreicher.
Sicher hast Du hier oder da Pech gehabt...aber die kleinen Tricks (meistens geht's um die Commission) sind Kinderspielchen gemessen an Reisen in Afrika oder Südamerika, wo in solchen Situationen oft schnell eine Waffe in's Spiel kommt. Wir haben ALLES schon erlebt, und es ist kein Zufall, daß ich nach dem Besuch von 104 Ländern ausgerechnet in Kambodscha "hängen geblieben" bin. Das hat mit den Menschen hier zu tun, von denen prozentual nur sehr wenige "Nepper und Schlepper" sind....und selbst diejenigen, die Dir so vorkommen, kämpfen oft um ein paar Tropfen Benzin oder etwas zum Essen...mit ein paar Tricks, die bei näherem Hinsehen oft amateurhaft, bisweilen sogar menschlich liebenswert erscheinen können - wenn man es so sehen möchte.
Oft genügt es im Leben, den eigenen Blickwinkel ein klein wenig zu verändern.
Ich wünsche Dir noch viele schöne Reisen.
Liebe Grüße vom AsienHerbie
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DerFussi
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Beiträge: 818
Antwort #6 - 30.06.06 um 10:18:45
 
Auch meine persönlichen Erfahrungen bestätigen mir das. Bei Vietnamesen würde ich das mit der Abzocke sofort unterschreiben (Sogar meine vietnamesischen Freunde hier bei mir zu Hause haben mich diesbezüglich vor ihrer eigenen Heimat gewarnt - und es hat sich bestätigt). Aber auch dort lassen sich die meisten Dreistigkeiten vermeiden, wenn man ein bißchen informiert ist.
Aber hier geht es nicht um Vietnam.

Auch ich habe die Leute in Kambodscha ehrlich erlebt. Dass man meistens etwas mehr bezahlt als die Einheimischen dürfte normal sein und wird uns auch nicht wehtun. Viele machen es dort auch recht geschickt und sagen keinen Preis sondern "It's up to you". So wird man schon aus Unwissenheit etwas drauf legen. Aber auch das ist alles im Rahmen und keine Abzocke. (Auch werden nicht - wie manchmal in Vietnam - die englischen Speisekarten die dreifachen Preise draufstehen haben.)
Ich komme eigentlich schnell mit Einheimischen ins Gespräch. Bei meinem dritten Besuch in einem Restaurant wurde ich eingeladen und habe dann schon bei den Kellnern mitessen müssen. Und das ist nicht nur einmal passiert.

Was man definitiv mitbringen muß ist eine große Portion Gelassenheit. Da klappt was im Hotel oder im Restaurant nicht. Fahrplanzeiten sind dehnbar. Das Gewusel von fünf Leuten in einer Gaststätte die hierzulande einer alleine abfertigt. Ich empfinde dies aber alles eher als herzerfrischend. Das ist für mich ein eher angenehmer Kontrast zu meinem Leben hier in Deutschland.

Auch das Gedränge der Mopedfahrer am ankommenden Bus (gut - in Phnom Penh habe ich meinen eigenen Fahrer, den ich vorher anrufe). Ich sage schonmal 'NO' - ich trinke erstmal hier irgendwo ein Bier oder gehe erstmal ein paar Meter und sehe mich um. Man wird eigentlich schnell in Ruhe gelassen. Dann erstmal verschnaufen oder in Ruhe ins Info-Heft gucken. Dann einen 'ranwinken und ab geht's.

Eigentlich alles recht easy.
Grüße vom Fussi (Wikivoyage e.V. - Der Fussi)
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Dara
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Antwort #7 - 30.06.06 um 20:43:24
 
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WanTi
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Beiträge: 297
Antwort #8 - 01.07.06 um 12:15:03
 
Hallo Dara,

danke für die traurige Information. Als ich vor 3 Wochen dort war, bekamen die Anwohner die Information vom bevorstehenden Abriss ihrer Häuser und Strandrestaurants und waren entsprechend schockiert.
Für alle die mal dort waren: Es betrifft alle am südlichen Ende des Ochheuteal Beaches gelegenen Strandbars nebst zugehörigen Wohnhäusern der Betreiber auf mehr als einem km Länge. Der Barbetreiber des Dolphin Shack erzählte mir, das allein von dem Betrieb seiner kleinen Strandbar 24 Leute leben müssen, die alle auch dort wohnen (wohnten). Für vier Personen aus der Familie bleibt sogar noch soviel übrig, dass sie ihre Abendschule finanzieren können, worauf sie entsprechend stolz waren.

Hier hatten sich seit Anfang der neunziger Jahre Hunderte von Menschen durch Selbsthilfe bescheidene Existenzen aufbauen können, die jetzt von der korrupten Regierung durch einen Federstrich (Bulldozer) vernichtet wurden.

Das im obigen Artikel erwähnte Luxushotel am Sokha Beach stand bei meinem Besuch dort fast leer, und ich wurde vom Hotelpersonal gleich darauf hingewiesen, dass nur Hotelgäste den Weg parallel zum Strand benutzen dürfen, alle anderen aber 5 Meter entfernt durch den Sand zu stapfen haben.

Mal wieder von der Macht des Geldes "beeindruckt" grüßt Klaus
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WanTi
Member***
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Beiträge: 297
Antwort #9 - 01.07.06 um 13:10:11
 
Vor wenigen Minuten erhielt ich von kambodschanischen Freunden eine mail zu diesem Thema:
Darin schrieb mein Bekannter, dass früh morgens die Bulldozer unter Polizeischutz ohne weitere Vorwarnung alles platt gemacht haben, viele Anwohner konnten nicht mal mehr ihren persönlichen Besitz geschweige denn das Inventar ihrer Bars und Restaurants in Sicherheit bringen.
19 Personen der Grossfamilie meines Bekannten konnten sich in der Hütte von Verwandten vorübergehend einquartieren, er selbst hat sich beim Bergen einiger Holzbalken seines ehemaligen Hauses durch einen Nagel scheinbar ziemlich doll am Fuss verletzt und fällt die nächsten Tage aus.
Das war auch der Grund, dass er Zeit hatte, mir von irgendwoher eine e-mail zu schreiben.

Nicht sehr fröhlich gestimmt grüßt Klaus
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Dara
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Antwort #10 - 01.07.06 um 13:12:44
 
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Dara
Ex-Mitglied
Antwort #11 - 01.07.06 um 13:21:48
 
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hanibal
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Antwort #12 - 01.07.06 um 21:44:26
 
Hallo Marco,
gut das Du Deine persöhnlichen Erfahrungen hier postest, dafür ist ja schließlich ein Forum da !!!!!!!!
Auf der anderen Seite erkennt man, das Dir noch ein bischen "Reisepraxis" fehlt. Die Spielregeln sind in Südostasien eigentlich überall gleich:.... Taxifahrer, Schlepper und Guesthousebesitzer versuchen Dich alle mehr oder weniger über's Ohr zu hauen, der Trick ist: ruhig zu bleiben, viel Zeit zu haben und am besten erstmal bei Ankunft ein kühles Getränk zu nehmen - dann geht das schon alles viel ruhiger zu. Ich habe übrigens immer die Einheimischen gefragt, was sie für die Taxifahrt bezahlen: das war dann mein Maß aller Dinge.
Je besser man sich auf die Reise (und die Preise vor Ort) vorbereitet, umso weniger kann man beschissen werden. Dafür eignet sich ja das Internet/Forum ausgezeichnet.
Meine persöhnlichen Erfahrungen bisher in Kambodscha waren: natürlich versuchen die Leute dort immer (fast immer) mehr Geld zu verlangen als üblich, es gehören aber immer 2 Parteien dazu - einer der es versucht und einer der es geschehen lässt. Jeder versucht eben das beste für sich rauszuschlagen, da Leben ist ein großer Marktplatz in Südostasien.
Im übrigen, (es wurde in einem Beitrag vorher schon erwähnt): wenn Du mal wirklich Grund haben möchtest über Beschiss und Abzocke zu Meckern, dann fahr unbedingt nach Vietnam - dort triffst Du die Betrüger vor'm Herrn !!!
Ich glaube die Vietnamesen sind erst wirklich zufrieden wenn sie sich selber 3 mal am Tag richtig beschissen haben. (habe das Land nach 5 Tagen mit einem Fluch verlassen)
mfg
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Dara
Ex-Mitglied
Antwort #13 - 02.07.06 um 02:21:54
 
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AsienHerbie
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Beiträge: 24
Antwort #14 - 04.07.06 um 03:35:48
 
Gemach, Freunde ! Es mag "was dran sein", wie Dara meint, und ich respektiere jede Meinung, vor allem, wenn sie aus einer praktischen Erfahrung stammt. Schließlich lebt so ein Forum aus derartigen Momentaufnahmen.
Klar, Hanibal, Du bist sauer. Versteh' ich, in Vietnam kann ALLES passieren.
Habe das Land im Programm mit vielen Leuten und vielfältigen Erfahrungen.
Aber wie so oft: wenn ein Satz beginnt mit "die Vietnamesen sind...", werde ich besonders hellhörig. "Die Deutschen sind..." oder "Die Amerikaner sind..."....danach kann eigentlich nur etwas Falsches folgen, weil es Millionen von jeder Sorte gibt, und weil so ein Satz generalisiert. Niemals passen ALLE unter so ein Urteil. Es zählt immer das Individuum. Klar ist: auf den Straßen von Saigon (ich nehme einfach mal an, daß Du dort warst, denn dort könnte Dein Ärger am Ehesten eingetreten sein) ist deine Chance auf einen ripoff wesentlich höher als etaw in PNH oder BKK. Motos, rikshaws etc. verlangen dort vom Ausländer erst mal Mondpreise...man probiert's eben. Kennst Du erst mal die "Tarife", ist deine Position viel besser.

Kommen noch die Hoteliers in Betracht. Vietnam ist immer noch Volksrepublik mit hoher Polizeipräsenz. Dem passen sich alle notgedrungen an, was die Preise steigert. Bist Du z.B. mit deiner Partnerin nicht verheiratet, darfst Du mit ihr nicht im selben Zimmer schlafen. Der Hotelier legt sich demzufolge eine Art "Kriegskasse" an, aus der er die nächste Polizeirazzia (die garantiert kommt) bezahlt. Diese Kasse finanzierst Du mit einem Aufschlag von 10.-USD im Durchschnitt.

Mit weiteren Beispielen würde ich diesen Rahmen sprengen. Sicher ist: "Der Vietnamese" ist nicht besser oder schlechter als die Menschheit insgesamt. Er hat sich nur angepasst, wie z.B. die Tschechen, Polen oder unsere Ostdeutschen Landsleute unter kommunistischem Regime. Dortz hat man (als Kavaliersdelikt) die eigenen Betriebe bestohlen unter dem Motto  "wer nicht stiehlt bestiehlt damit seine Familie".

Klar, man darf auch sagen, daß die Vietnamesen geschäftstüchtiger sind als ihre (rein buddhistischen) Nachbarn etaw in Laos, Kambodscha oder Thailand. Das macht sie in etwa so unbeliebt wie die Juden in Europa oder USA.
Dieser Geschäftssinn erinnert z.B. an die Chinesen, die in der ganzen Region erfolgreich operieren, und mit denen man prima Geschäfte machen kann, weil alles garantiert funktioniert. Man will eben im Geschäft bleiben.

Soweit meine Erfahrungen mit diesen Volksgruppen.
Fazit: wenn Du die Spielregeln kennst und anwendest, kannst Du auch in Vietnam Spaß am Reisen gewinnen und auch freundliche, friedfertige Menschen treffen, die Dich NICHT abzocken wollen. Sie sind, wie eingangs erwähnt, so gut oder so schlecht wie Du und ich. Ich könnte Dir z.B. eine Geschichte erzählen von einer liebenswerten Vietnamesin, die mir sogar Geld geben wollte, als sie glaubte, es ginge mir schlecht....einfach rührend. Ich hätte noch viele andere Beispiele für menschlich wundervolle Vietnamesen.

Lieber Hanibal, ich wünsche Dir trotz einiger schlechter Erfahrungen noch viel Freude am Reisen in SEA, in Vietnam oder sonstwo.

Freundliche Grüße vom AsienHerbie

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